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Die Neudefinition eines Nahfeld-Referenzmonitors
Seit mehr als zwanzig Jahren stellt sich M-Audio mit seinen Eigenentwicklungen erfolgreich den hohen Ansprüchen der Profi-Anwender aus diversen Bereichen der Musikproduktion. Ein Großteil dieses Erfolgs gründet auf der Tatsache, dass bei M-Audio jede Produktgruppe quasi als eine eigenständige Unternehmung geplant und geführt wird. So ist die marktführende Studiophile-Serie das Ergebnis der Synergien unseres Ingenieurteams mit Sitz in Los Angeles, das seine Erfahrungen im Bereich DSM-Treiber- und Endstufen-Technologie, Gehäuse-Entwicklung und Elektronik für die Neudefinition dieser M-Audio-Referenzmonitore in Zusammenarbeit mit Spitzen-Aufnahmeproduzenten gebündelt hat.
Leistungsstarke DSP-Technologie
Studiophile DSM3 wurde in enger Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma Digidesign, deren Erfahrungen in die Entwicklung des Referenzmonitors einflossen, konzipiert. Der leistungsstarke, integrierte digitale Signalprozessor steuert eine komplexe, digitale Frequenzweiche 4. Ordnung, die durch eine Kompensation von Phasendifferenzen im Bereich der Übergangsfrequenz zwischen dem Hochtöner und den Tiefmitteltönern für ein klares, präzises Klangbild sorgt. Umfassendes Tuning und Abhören trug dazu bei, dass die DSM3-Monitore durch ein Klangbild von bisher unerreichter Präzision, einen ausgezeichneten Dynamikumfang und eine extrem niedrige Verzerrung bestechen.
Monitore und Raumakustik
Hörumgebung und Aufstellung der Monitore haben einen enormen Einfluss auf das erzielte Klangbild. Für bestmögliche Abhörergebnisse im Studio sorgt an dieser Stelle der integrierte, digitale Signalprozessor (DSP), der ein breites Spektrum an parametrierbaren Filtereinstellungen steuert, sodass jeder Monitor optimal an die akustischen Gegebenheiten des Studios angepasst werden kann. Die DSP-gestützten Tiefmittel- und Hochpassfilter sowie eine Vielzahl an Equalizereinstellungen gestatten es, die Monitore selbst unter problematischen akustischen Bedingungen optimal für den Raum zu konfigurieren.
Klassenbeste Treiber
Für höchste Klangtransparenz sind die Studiophile DSM3-Monitore mit 2 maßgefertigten 6,5"-Tiefmitteltönern aus eloxiertem Aluminum bestückt, welche Verzerrungen effektiv vermeiden, da mögliche Resonanzen aus dem Treiber-Wiedergabebereich verlagert werden. Somit ist auch im Tiefenbereich eine sauberes Klangbild bei jeder Lautstärke gewährleistet. Der 1"-Teteron-Kalottenhochtöner mit Neodymmagnet und Ferrofluidkühlung sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Effizienz und Dämpfung und eine präzise, kontrollierte Klangwiedergabe bis 27 kHz. Alle Treiber verfügen über sorgfältig angepasste Endstufen und bieten einen breiten Frequenzgang von 37 Hz bis 27 kHz sowie eine herausragende Dynamik, sodass bei jeder Lautstärke eine präzise Abbildung des Klangmaterials erzielt wird.
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Treiber-Architektur
Die D'Appolito-Anordnung (Tiefmitteltöner und Hochtöner sind in einer vertikalen Zeile angeordnet) sorgt für ein beispielhaft ausgewogenes Klangbild. Mit dieser Anordnung wird eine breite Abstrahlung, eine bessere Wärmeverteilung und eine erhöhte Belastbarkeit erzielt. Bei den DSM3 sind die Tiefmitteltöner zusätzlich näher zueinander gerückt. Diese Architektur ist nicht nur platzsparend, sondern bewirkt ebenso, sodass Filterartefakte deutlich gemindert werden. Werden Monitore mit einer herkömmlichen D'Appolito-Anordnung horizontal aufgestellt, so kommt es zu Erstreflexionen an der Auflageoberfläche. Da bei den DSM3 der Hochtöner jedoch leicht nach außen versetzt ist, wird eine spezielle Unterdrückungscharakteristik erzielt, sodass diese Phänomene sowohl bei einer vertikalen als auch bei einer horizontalen Aufstellung der Monitore weitestgehend vermieden werden. Damit sind die DSM3-Monitore ideal für das Monitoring sowohl des Mittenbereichs, als auch der Seitenkanäle – und dies ganz besonders bei dem Arbeiten in kleineren Studioräumen oder Umgebungen, bei denen das Audio-Monitoring parallel zum Video-Monitoring erfolgt und die Sicht auf den Bildschirm nicht verstellt werden darf. Mit dieser Architektur liefern die DSM3 nicht nur ein kristallklares Klangbild und eine breite Abstrahlung, sondern auch ein hohes Maß an Flexibilität beim Einsatz in Umgebungen mit speziellen Anforderungen.
Strategisch integriertes Design
Jedes einzelne Bauteil der DSM3 wurde im Hinblick auf eine herausragende Klangabbildung unter gleichzeitig platzsparenden Bedingungen entwickelt. Das robuste und gleichzeitig formschöne Gehäuse wurde aus hochdichtem Material gefertigt und intern versteift, sodass akustische Interferenzen ausgeschlossen sind. Die beidseitig ventilierte Bassreflex-Architektur ermöglicht eine erweiterte Tiefenwiedergabe bei höherem Schalldruck und verhindert Turbulenzen, während die sorgfältig angepassten Endstufen (Klasse D) für eine satte Leistung bei geringsten Verzerrungen und ausgezeichneter Effizienz sorgen die einzelnen Bauteile wurden im Hinblick auf ein präzises und ermüdungsfreies Hörerlebnis angepasst. Professionelle Analog- und Digitaleingänge für Auflösungen bis zu 24 Bit / 192 kHz sorgen dafür, dass jedes Detail der digitalen Audioproduktion abgebildet wird.
Absolute Zuverlässigkeit
Die an den DSM3-Monitoren durchgeführten Belastungstests übersteigen in hohem Maße die branchenüblichen Bedingungen. So wurden beim DSM3 über 100 Stunden lang ununterbrochen rosa Rauschen angelegt. Dieser 100-stündige Belastungstest wurde zunächst an jedem einzelnen Treiber und im Anschluss am gesamten Monitorsystem durchgeführt. Die positiven Testergebnisse beweisen, dass der DSM3 selbst härtesten Studio-Umgebungen standhält.
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